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 Chronik der DSL 2012 
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Beitrag Chronik der DSL 2012
Chronik der DSL 2012 (Original von hombre25)



Team:
Enfant terrible
Hombre25
Xik
Chaotica
Mobi
Steptokocken
Blackmarket
Sgt Merk
Kiga Cop
Commy (strategisch beratend)



Gruppenphase:

Spiel 1 gegen SOL: (Wir: F,DR,RUS,GB, ESP)


Ein alter „Bekannter“, der uns da gleich im ersten Spiel gegenüber stand! Gegen die SOL hatten wir bereits im Turnier gespielt! Sie waren seinerzeit in der 3. Runde unser schwerster Gegner. Wir wussten also, wer uns zum Tanz bittet!

Das es dann alles ganz anders kommen sollte, als von uns befürchtet, das wußten wir bis dahin noch nicht!

Unser Plan war vereint mit GB(Blacky), ESP (Chaotica) und dem DR (hombre) Österreich einzunehmen.
Doch zunächst verwirrte uns die SOL auf das Äußerste. Schweden blieb nämlich bis Tag 3 auf 4 unbesetzt. Wir wussten nun nicht, ob es sich hierbei um einen kühnen Plan handelte, der uns in die Versuchung führen sollte Schweden zu attackieren (und hiermit auch von ÖU abzulenken), indem GB dort anlandet und eben bei der Anlandung dann vom Schweden (der dann ins Spiel kommen würde) vernichtet zu werden oder ob sie ein Problem mit einem Spieler hatten.

Es folgten lange Diskussionen wie wir agieren sollten. Schließlich entschloss hombres Bauch, dass wir Schweden lassen und zum Ursprungsplan, dem Fall Österreichs, zurück kehren.

Dies war eine gute Entscheidung, da der Schwede tatsächlich kurz nach Beginn des ersten Kampftages on kam. Fortan war er allerdings kaum aktiv!

Derweil kämpften sich unsere Verbände über Linz nach Wien und Innsbruck und weiter durch die österreichischen Ländereien. Rußland (Xik) nahm zeitgleich Lemberg und verteidigte seine Nordprovinzen.

Marokko, den wir in Italien vermutet hatten setzte erst sehr spät seine halbe Armee über und griff mit dem Rest Tunesien an, somit hatten wir da eine Menge Luft.

Der entscheidende Faktor für unser Vorgehen sollte eigentlich das OR sein. Wir versuchten möglichst früh dessen Truppen zu orten, was uns nicht gelang. Wie sich später herausstellte übergab der Osmane täglich das Maximum an Truppen an den Ösi, wodurch wir lange keine Osmanen sahen. Dafür dann aber schwache Ösis.

Ein weiterer Fehler der SOL, denn gegen eine zwar aufgeblasene, aber moralisch schwache Armee war dann doch leichter zu kämpfen und die Restverbände des Türken stellten keine Gefahr mehr dar.

Ein weiterer unerklärlicher Schritt der SOL war dann letztlich noch der Anlandeversuch des Schweden bei Berlin. Dieser misslang natürlich, da wir hierauf vorbereitet waren und damit war die Messe gehalten.

Zu guter letzt versuchte der Schwede noch mit dem Rest seiner Armee Kandalakskaya zu nehmen, rannte hierbei jedoch völlig kopflos in eine gut besetzte Festung und eliminierte sich so selbst.

Insgesamt ein überraschend einfaches Spiel, gegen einen Gegner, der sich massenhaft Fehler leistete, die man von ihm so nicht kannte.



Spiel 2 gegen Die Firma: (Wir: F,DR,ÖU,I, MAR)

Das zweite Spiel war gegen Die Firma. Auch ein Gegner, den wir als unangenehm einstuften. Unser Plan war hier, dass ÖU(Xik) und das DR (Blacky) Schweden und Russland blocken.
Italien(hombre) sollte der Springer bzw Feuerwehr sein.
Frankreich (Chaotica) und Marokko (enfant) attackieren Spanien.

Wir blieben bei diesem Plan, obwohl der Gegner starke Kräfte (RUS,SWE und OR) in der Gegend von Riga und Kiew zusammen zog!

Zu Beginn versuchte die Firma dann auch sofort das DR und ÖU zu attackieren, was mit der Einnahme Königsbergs belohnt wurde.

Marokko und Frankreich sowie Teilkräfte Italiens vollzogen einen Sturmangriff auf Saragossa, der ebenfalls positiv verlief.

Im Anschluss konnten italienische Verbände die Truppen des DR so gut unterstützen, dass der Gegner in Danzig gestoppt und vernichtet wurde. Die Rückeroberung Königsbergs war die Folge. Lemberg hielt auch Stand, so dass wir die Offensive des Gegners im Osten abwehren konnten.

Im Handstreich nahmen italienische Truppen, durch einen Coup, noch Yanina, was den Osmanen fortan verunsicherte und er große Teile seiner Truppen zum Heimatschutz berief!

Es konnte am darauffolgenden Tag Spanien eingenommen werden und da die Ostfront hielt war uns der Sieg auf lange Sicht sicher.
Diesen ließen wir uns auch nicht mehr nehmen und spielten das Spiel fehlerfrei zu Ende!


Spiel 3 gegen Vienna Lemmings: (Wir: I,OR,RUS,GB, ÖU)

Das dritte Spiel sollte gegen unsere Brüder aus der Ostmark stattfinden. Wir wussten, dass wir bei einem Sieg sicher in das Viertelfinale einziehen würden, wo uns das anspruchvollste Spiel seit Ewigkeiten erwarten sollte, aber dazu später mehr.

Unser Plan war es hier das DR unter Druck zu setzen, indem wir den Briten (mobi) in Aarhaus anlanden lassen und somit dem DR eine neue Front bescheren. Zudem sollte Russland (hombre) Druck in Ostpreußen machen.
Italien (Chaotica) sollte im Norden stehen, um flexibel reagieren zu können, denn es bestand eine Bedrohung an dessen Westfront, sowie auch auf ÖU! ÖU (Enfant) selbst sollte ebenfalls Druck auf das DR ausüben, was uns dann aber nicht gelang. Das OR (Blacky) sollte flexibel an der Grenze zwischen Italien und ÖU stehen, um als Feuerwehr eingesetzt werden zu können.

Der Gegner entschied sich zu einem für uns doch etwas überraschenden Generalangriff auf ÖU, und zwar mit Verbänden aus Frankreich, dem DR und Spanien(!).

Hierdurch konnte Russland bis Danzig vorstoßen und zusammen mit dem, bis dahin vorgestoßenen, Briten Berlin einnehmen.

In ÖU kam es nur zu wenigen Gebietsverlusten, im Gros konnte die Front gehalten werden. Hierdurch hatten wir nur Teile ÖUs einbüßen müssen, der Gegner jedoch das komplette DR verloren.

Wieder mal ließen wir uns diesen Vorteil nicht mehr nehmen und spielten fehlerfrei zu Ende, Endpunktestand 1559:0!

Lediglich ein paar KI Provinzen wurden verschont! Wink



Viertelfinale gegen das Kaiserjägerregiment KJR: (Wir: F,DR,SWE,GB, ÖU)

Dies sollte unser schwerstes Spiel seit langem (vielleicht sogar seit dem Viertelfinale des Allianzturniers gg Section8) werden! (Ja, eventuell hat die Legion immer so Hammerlose im VF!?)

Unser Plan war, dass Schweden (mobi) über Polen nach Wilna und danach in die Weiten Russlands vorstoßen sollte. Das DR (Kiga) sollte hierbei unterstützen.
Wir wussten, dass es riskant ist Russland aufgrund der langen Wege anzugreifen, aber wir brauchten auf lange Sicht das Öl!

So kam es, dass Schweden wie geplant in den Norden Russlands vorstoßen konnte, zumal der Russe, zusammen mit dem Osmanen, Lemberg, also ÖU (hombre) attackierte.

Marokko stand mit Spanien an den Pyrenäen und konnte sich nicht durchringen die dort stationierten französischen (Enfant) und britischen (Sgt Merk) Verbände anzugreifen.

So kam es, dass wir Russland Größtenteils erobern konnten, der Italiener jedoch bei Innsbruck durchbrechen und Süddeutschland einnehmen konnte.

Der Angriff Russlands und des OR fand vorerst nicht statt.

Durch diese Konstellation war jedoch Frankreich über Nancy offen und wir verloren Paris. Nahmen hierfür aber Petersburg ein.

Es kam fortan zu heftigen Kämpfen in Lemberg (ÖU+DR gg RUS+OR) und in Frankreich, wo wir dann in einer totalen Defensive waren. Wir hatten einen Tausch Frankreich gegen Russland vollzogen, aber die Lage war äußerst brisant an unserer inzwischen neuen Westfront. Hierbei möchte ich kurz hombre zur Lage der Nation zitieren:

„Ich habe ja gesehen, dass da knapp 300 Mann und 15 PWs (insgesamt sogar mit besserer Moral) auf Toulouse zu rollen.
Aufgrund des schlechten Kampfverlaufs bei Paris (ich finde hier haben wir nicht gerade Glück mit den KTs gehabt), bin ich zu dem Entschluss gekommen die Front zu verkürzen. Ich würde gerne Nancy-Lyon und Triest-Innsbruck halten. Da sind die Wege für uns kürzer!

Sie werden mit 2 vollen Armeen anrollen und wir müssen das irgendwie abfangen. Wir sind im Westen jetzt in der Totaldefensive!
Was können wir stellen 75/6 Deutsche, die Nancy halten sollen, 131/9 Franzosen, die Lyon halten sollen und 95/5 Österreicher, die Triest-Innsbruck verteidigen.

Im Osten hat mobi lange Wege. Ich kann nur hoffen, dass Petersburg heute fällt und Riga im Laufe der Nacht, damit mobi gen Stuttgart ziehen kann, um flexibel zu sein.

In Kiew stehen 22 Russen. Die können noch richtig weh tun und Ärger machen! Ich versuche Kischinau und Sewastopol zu nehmen, damit der Türke nicht anlanden kann, ABER ich denke sie werden auch bald Wegerechte haben.
DANN haben wir Probleme. Der Türke kann ggf durch den Balkan. Die Westtruppen durch die Schweiz....
Es ist aber zu spät um eine noch weiter zurück liegende Linie aufzubauen, also würde ich sagen wir versuchen es mit der oben genannten Auffanglinie in Frankreich und Österreich.

SaM wurde vernichtet. Ich würde seine 14 Mann gerne in Südfrankreich sehen und zwar so, dass er Provinzen zurück holt, die der Gegner erobert und aber sofort wieder verlassen hat. Das erfordert eine hohe On Zeit, um die richtigen Momente abzupassen, aber anders geht es nicht. Also positioniere Dich doch in Limoges, da hast Du mehrere Wege offen.

Enfant, ich hoffe Du brichst die beiden Bauten in Limoges ab, wenn der Gegner kommt, wobei ich Deinen Festungsbau Stufe 1 in Limoges als sinnloseste Aktion seit langem erachte. Was soll das?! Stufe 2 bzw 3 helfen Dir gegen diese Grande Armee nicht. Wir brauchen Ressourcen, vor allem Eisen und Du verschwendest es hier und schadest uns allen damit. Ich bräuchte es dringender um Triest etc auszubauen. Das bringt meinen Puls selbst nach 12 Nachtdienststunden zum Rasen, sorry, echt!!!

Toulouse hat sich immerhin 3 Ticks gehalten, das ist aller Ehren wert! Somit ist der Plan wenigstens aufgegangen, da auch die Feste unten ist!“


Leider baute unser Anführer, nachdem Paris gefallen war, eine neue Hauptstadt in Lille. Damit waren wir gezwungen den Norden Frankreichs zu halten, damit die neue HS nicht schon direkt fällt.
Da die Feindkräfte eine Übermacht in Frankreich hatten und wir im Norden des Landes keine Festungen besaßen, mussten wir schweren Herzens und mit einer Portion Wut im Bauch Lille aufgeben.
Truppentechnisch waren wir im Nachteil, hatten jedoch auf der genannten Auffanglinie inzwischen Festungen, die unser Überleben sicherten. Wir verschoben fortan rund um die Uhr Truppen, da sie immer wieder an verschiedenen Stellen durchbrechen wollten und kämpften mit Stoßtrupps um die Regionen Brest,Paris,Reims,Lille, Limoges und Nantes. Italien war ab der Linie Florenz-Bologna mit hohen Festungen zugepflastert, so dass sich ein Stellungskrieg entwickelte.
Dies klingt zunächst langweilig, war aber aufgrund des dauerhaften Abstreifens unserer Linien, ein immens spannendes und zeitintensives Spiel!

Mobi konnte dann über Genua bis nach Rom durchbrechen und die italienische HS nehmen. Dort musste er jedoch umdrehen. Nichts desto trotz ein Husarenstück und sicher eine der wichtigen Aktionen für unseren Sieg.

Es entwickelte sich aber weiterhin ein nervenaufreibender Schlagabtausch. Wir konnten aufgrund der Festungen in Osmanien nicht durchbrechen (inzwischen hatten alle bei allen KIs Wegerecht), des Weiteren standen die marokkanische Armee und die Reste der italienischen Armee an der Grenze zu ÖU. Die spanische Armee, die bis dahin noch gar nichts verloren hatte und entsprechend groß war, stand in Frankreich.

Also gab es weder für sie, aufgrund unseres inzwischen angelegten Festungsgürtels im Zentraleuropa, noch für uns irgendwo ein durchkommen, sofern der Gegner nicht schlief. Und das taten weder sie, noch wir!!!

Der Osmane setzte nun auch noch nach Italien über und nahm nach und nach wieder die norditalienischen Provinzen ein. Er war für uns wie eine Wanze im Bett und störte bzw nervte extrem!

Ich zitiere mal Kiga dazu:

„und der türke wandert richtung zürich !

und der geht mir sowas von auf den puffer “

Ein weiteres Zitat zum Stand der Dinge von hombre (da waren 10 Tage rum):

„Wir haben 200 Spanier in Zentralfrankreich, 100+ Maroks in Südfrankreich, 70+ Italiener in Bologna (Feste 5) und den nervenden Türken mit 40 Mann als Schalker Kreisel in Norditalien als Gegner. Zuletzt noch geschätzt 40 Osmanen an der serbischen Grenze.

Das ist ne Menge und sie binden mich. Die erste Ari ist fertig, aber es stimmt, dass ich 3 Fabriken bräuchte. Würde Debrecin vorschlagen. dafür bräuchte ich aber noch Eisen, Holz und Öl.

Zur militärischen Lage, nun ja, wir sind nach Punkten vorne, aber es kann jederzeit kippen. Ich denke Aris werden die Entscheidung bringen. Ich würde auch gerne aktiv werden, aber wie?! Ich könnte mit den Aris auch gegen den Türken vorgehen ansonsten bleibt nur der Weg gen Florenz-Rom! Lasst Enfant doch mal den Weg gehen! Oder nicht?! 50 Mann und ab damit. Das muss natürlich überwacht werden!“

Was uns auch gar nicht schmeckte war, dass ihre Spione, trotz Abwehrspionen, immer wieder unseren Aribau in ÖU um einen Tag verlängerten!
Man kann es nur immer wieder wiederholen, es war ein unentwegtes hin und her von Truppenverschiebungen und Eroberungen der norditalienischen Provinzen. Italien hatte seine HS inzwischen nach Neapel verlegt.

Schließlich konnten mobi und hombre die marokkanische Armee sowie das osmanische Expansionskorps stellen und vernichten. Zudem konnte hombre einen Versuch osmanischer Truppen bei Szeged durchzubrechen verhindern.
Somit entspannte sich unsere Lage etwas.
Der Spanier stand seit Tagen vor Lyon, welches ja in einer 5er Feste von den restlichen französischen Truppen (130 Mann) gehalten wurde und ballerte mit seine Aris darauf. Als er sich zurück zog wunderten sich einige von uns.

Dazu ein Zitat von mobi:

„Ich kann dir sagen was der macht:
Schlafen gehen *gins*

Der hat über 12h auf KT geschossen und das schlaucht ungemein!
Das kann man auch nicht immer so durchziehen.
Heute war nun mal Sonntag aber zum Glück haben ihm ein paar Artis noch gefehlt, um ernsthaften Schaden anzurichten.
Der Türke ist wie eine Mistfliege und sammelt schon wieder seine Einheiten, um demnächst wahrscheinlich die nächste Attacke zu starten. Ich hoffe nur das er so langsam mal die Nase voll davon hat.“

ÖU beschoss nun dauerhaft die Festung Bologna, wo sich die italienischen Truppen verschanzt hatten.
Auch wurde ein weiterer osmanischer Einfall nach Österreich abgewehrt.

An Tag 16 waren wir dann recht zuversichtlich, da wir ja nur halten mussten, wir hatten wesentlich mehr Punkte und keine der beiden Allianzen konnte eine Ariübermacht herstellen.

So konnten wir das Spiel bis zum Schluss und der dann doch noch erklärten Kapitulation unseres Gegners für uns gewinnen.

Ein abschließendes Zitat von mobi:

„Ich bin froh das die Runde vorzeitig beendet wurde, denn ich war einfach nur noch Müde! Auch heute musste ich wieder nen Schläfchen am frühen Abend einschieben^^

Jeder hat seinen Beitrag geleistet und zusammen haben wir das Beste aus der Startsituation gemacht. Schließlich begann alles mit nur 2 Ölquellen und auch viel weniger Nahrung als unser Gegner zur Verfügung hatte.
Diesen Vorteil konnten sie dann zwar in 2 sehr starke Armeen ummünzen, doch ist es ihnen nicht gelungen uns mit einer überlegeneren Armee zu stellen. Wann immer es zum Kampf kam, haben wir mehrere Armeen einsetzen können und uns nicht auf aussichtslose Gefechte eingelassen. So haben wir letztendlich auch den Sieg aus eigener Kraft herausgearbeitet.
Vielen Dank an euch Alle! Hat Spaß gemacht zusammen diese Herausforderung zu meistern. „



Halbfinale gegen Pro Patria: (Wir: OR,MAR,RUS,GB, ÖU)

Das Halbfinale sollte eigentlich eine Revanche gegen diese uns sehr freundschaftlich gesinnte Allianz für das verlorene Allianzturnierfinale werden.
Dann kam allerdings diese Länderverteilung dazwischen und wir wussten, dass es so nichts werden konnte.
Denn eines war klar. Wir waren durch die Länderkonstellation immens im Hintertreffen und würde PP nicht schlafen oder das Spiel nicht Ernst nehmen, hätten wir keine Chance. Uns war klar, dass wir gegen den amtierenden Champion spielen und sie auch wissen wer wir sind und das Spiel garantiert nicht auf die leichte Schulter nehmen werden.

Wir hatten beschlossen, dass Marokko (Enfant) in Portugal anlandet, GB (Kiga) in Belgien anlandet. ÖU (Blacky) sollte mit Festungen zugepflastert und mit Krallen und Klauen verteidigt werden.
Russland (hombre) sollte entlasten in dem er gegen das DR vorgeht und die Linie Wologda-Petersburg halten.
Der Osmane (mobi) sollte ÖU unterstützen.

Vorab ein Zitat von hombre:

„Legionäre, wir spielen hier nicht gegen eine Mannschaft aus der neuseeländischen Muschelschubser-Liga! Das sind die Champs, sie werden keine Fehler machen, nicht gegen uns. Von daher rechnen wir mit dem Schlimmsten!“

Wir haben dann versucht das Spiel offen zu gestalten. Marokko landete als „Überraschungsmoment“ in Oporto und GB in Antwerpen.

Nebenbei sei gesagt, dass Kiga aus der Runde aus privaten Gründen ausscheiden musste und von Sgt Merk ersetzt wurde. Hierdurch kam es allerdings zur Verzögerung bei Bauten, was uns zusätzlich schwächte.
Wie enfant mitteilte hatte PP große Angst davor sich, wegen der Ausgangslage, gegen uns zu blamieren. Hierzu trug wohl auch unser damaliger Erfolg gegen Section8 bei! Wink


Zu Beginn der Kampfphase fasste mobi wie folgt zusammen:

„Ok Stand der Dinge:
Schweden -> Danzig oder Königsberg (85)
Deutschland -> Breslau (100)
Italien -> Venedig (100)
Spanien -> Venedig oder Mailand (60) und Kerngebiet (50)
Frankreich -> Kerngebiet (min 15) Rest unbekannt aber taucht sicherlich im DR auf

Im Grunde ist damit alles so wie wir es erwartet haben. Außer vielleicht das im DR Festungen fehlen^^

Zum kotzen ist das es offensichtlich nicht möglich ist mehr als eine halbe Türkenarmee pünktlich in ÖU zu haben.

Was mich doch sehr wundert ist das sie Spanien weiterhin mit einer halben Armee verteidigen wollen. Ich denke Spanien wird alsbald wieder zurückkehren, spätestens morgen.
So wie die Lage ist müssen sie mit Frankreich gegen England absichern.
Ansonsten bekommen sie ja dort ein Problem.
Ihr Plan sieht so aus das sie ÖU massiv angreifen werden. Anders sind fehlende Festungen im DR nicht zu erklären. Die Festungen in Köln und Hannover sind irgendwie lustig, wenn man bedenkt das kaum etwas darin stehen kann.“


Es erfolgte eine Großoffensive von PP gegen ÖU und Russland attackierte Ostpreußen. Russland kam bis vor Berlin, musste hier jedoch aufgrund zurück eilender deutscher Truppen stoppen. Ebenso erging es dem Briten, der über Köln-Hannover nach Berlin wollte. Marokko konnte in Oporto landen und ging über Santiago nach Burgos, weil Salamanca befestigt wurde. PP hatte also immerhin soviel Respekt vor uns, dass sie ihre Grenze zu Portugal nahezu komplett zumauerten!

Wir standen nun vor der Entscheidung das Spiel langsam ausblutend zu verlieren, weil Burgos befestigt und mit zurück eilenden spanischen Truppen besetzt war, ebenso Köln und Berlin mit Deutschen. Wir entschlossen uns dazu Köln und Burgos anzugreifen, Berlin war unmöglich.
Wir beschworen also noch einmal die Kriegsgöttin, in der Hoffnung auf unmögliche KTs. ohm Aber das Wunder blieb leider aus. Es kam, wie es vorhersehbar war und unsere tapferen Armeen verloren knapp beide Kämpfe. glaskugel kaputt

Wir hatten dann noch eine Auffanglinie bei Krakau- Lemberg sowie Riga-Petersburg-Wologda aufgebaut, die wir wohl noch lange hätten halten können, das Spiel jedoch war verloren, da wir ohne die Armeen unserer Inselstaaten und entsprechenden Nachschub handlungsunfähig waren. Sie hatten im Grunde genommen ÖU aus dem Spiel genommen und auf Dauer würden sie das sicher zu Ende spielen.

Mobi merkte hierzu an:

„Ich möchte hier auch mal anmerken, dass die Jungs jetzt schon 1 Woche Krieg mit uns haben und nicht mal ÖU ist vollständig eingenommen.
Ich finde dafür das sie mit 5 Ländern gegen Österreich und Russland vorgehen können, ist ihre Leistung dahingehend nicht so super.
Sowohl Frankreich als auch Schweden sind schon alleine in dicke Festungen gerannt und haben dabei ordentlich verloren. Das waren Fehler. Wir hatten hingegen keine andere Wahl durch die Ausgangssituation.“

Aufgrund der katastrophalen Lage haben wir uns dazu entschlossen zu kapitulieren und das Spiel nicht unnötig in die Länge zu ziehen, da ja zeitgleich das Turnier lief.
Der Anführer von PP sandte uns abschließend folgende Depesche:

„was soll man zu dieser runde sagen? Ihr seid volles risiko gegangen, ne andere wahl hattet ihr auch net. Und wir ham zumindest so gut gespielt, dass wir den von der Länderverteilung gegebenen Vorteil halt genutzt haben.
dass aber immer noch was von österreich übrig ist, zeigt eigentlich dass ihr wirklich gut mitgespielt habt. Vielleicht habt ihr sogar besser gespielt, kann man nicht sagen.

Großes Lob an euch, bei dieser LV muss der Gegner schon patzen dass man ne Chance hat. das haben wir zum glück vermieden.

wir würden uns freuen euch im Turnierfinale wiederzusehn

Also gratulation für eure leistung, nächstes Mal hoffen auch wir auf eine ausgeglichene länderverteilung, denn nur so machts Spaß

Beste Grüße

Don John“

Zum Schluss hoffen wir darauf, dass wir nächstes Jahr mehr Glück mit der Länderverteilung haben, denn diese war leider ausschlaggebend für das diesjährige Ausscheiden. Trotzdem eine tolle Leistung, die die Legionäre hier abgeliefert haben. Historische Schlachten wie das VF gegen das KJR werden wohl immer in Erinnerung bleiben!


20. Mär 2014 10:01
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