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 Allianzturnier 2013/2014 
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Beitrag Allianzturnier 2013/2014
17.06.14 - 10:51
Behind the Scenes: Was sagen die Gewinner des Allianz-Turnieres über ihren Sieg?



Behind the Scenes: Was sagen die Gewinner des Allianz-Turnieres über ihren Sieg?



Auch wenn das Allianz-Turnier schon seit einiger Zeit einen Gewinner hat, so möchten wir euch heute einmal ein Behind the Scenes präsentieren, das nicht uns, sondern die Spieler zum Thema hat. Deshalb lassen wir heute „spoiLergreen“ zu Wort kommen, der uns vom Siegeszug von „S.P.Q.R. - Die Legionäre“ berichten wird:

„Das erste Team von SPQR startete mit folgender Aufstellung in das Turnier: Comflag, Don John, Enfant terrible, hombre25, Mobi, spoiLergreen und vonTronje. Die ersten beiden Gruppenphasen verliefen relativ entspannt und endeten mit deutlichen Siegen für das Team, auch wenn einige sehr aktive Gegner eliminiert werden mussten.

In der dritten Gruppenphase erwischten S.P.Q.R. jedoch ein hartes Los mit dem Vorjahresfinalisten PonySlaystation (PS) und dem Halbfinalisten Lions. Bedingt durch Spielerausfälle bei PS, kam es jedoch nur gegen die Lions zum Duell, welches eine sehr unvorteilhafte Ländersituation mit einem komplett isolierten Italien brachte. In harten Rückzugskämpfen konnte genug Zeit herausgeholt werden, um die gegnerischen Fabriken im Deutschen Reich zu erobern, was einen eindeutigen Vorteil nach einigen Tagen verschaffte. Auch nach dem Verlust von Italien wurde daraufhin, in sehr harten Kämpfen, der Gegner mittels Artillerie-Übermacht langsam, aber am Ende vollständig, bezwungen.

Nachdem im Viertelfinale Shinigami relativ mühelos besiegt wurde, trafen S.P.Q.R. im Halbfinale auf Section8 (SXN8). Dieses Match sollte das Härteste werden, da der Gegner äußert aktiv war und durch den massiven Bau von Panzerwagen in die Offensive ging. Dadurch gelang SXN8 zuerst ein Vorsprung, der jedoch ab Tag 10 reduziert werden konnte. Letztendlich wurde die Wende, durch die Entscheidung auf Artillerie zu vertrauen, geschafft, sodass SXN8 nach Verlust des Deutschen Reiches und entscheidenden Kämpfen in Frankreich kapitulierte.

So zogen S.P.Q.R. zum dritten Mal in Folge in das Finale ein, mit dem eindeutigen Ziel, dieses Jahr endlich als Sieger aus dem Turnier hervorzugehen. Der Gegner war die italienische Allianz „Divide et Impera“ (DEI) und interessanterweise kam es zu genau der gleichen Länderverteilung wie im Halbfinale. DEI konnte schließlich kurz vor den italienischen Fabriken und in Wien gestoppt werden, wobei SPQR, trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit, deutlich geringere Verluste erleiden musste. So konnte schnell ein Land aus dem Spiel genommen und die damit verbundene Überzahl einfach ausgespielt werden, ohne dass das Spiel noch einmal Gefahr lief zu kippen.

Am Ende konnten S.P.Q.R. bei der dritten Finalteilnahme endlich triumphieren.“

Wir von Bytro Labs bedanken uns bei allen Teilnehmern und gratulieren hier „S.P.Q.R.“ noch einmal zu ihrem Sieg. Aller guten Dinge sind offensichtlich auch im Allianzturnier, drei!
---
http://www.supremacy1914.de/index.php?i ... es_piTools[showNews]=2411&tx_supgames_piTools[backLink]=1&L=1


20. Jun 2014 09:51
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Praefect Castrorum
Praefect Castrorum||

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Beitrag Re: Allianzturnier 2013/2014
Im Allianzturnier 2013/2014 trat S.P.Q.R 1 an, zum dritten Mal in das Finale einzuziehen und diesmal den erhofften Lohn - sprich den Titel - zu erreichen. Zu dem alteingeseßenen Team um Enfant, hombre, Mobi und Comflag stießen die neuen Legionäre spoilergreen, DonJohn und vonTronje hinzu. Da nunmehr 6 dieser 7 Spieler schon teils mehrfache Allianzfinal-Erfahrungen gesammelt hatten und auch in Einzelspielerturnieren bereits große Erfolge gefeiert hatten, ließ die Zusammensetzung einiges für das Turnier erhoffen. Das eingeschworene Team hatte sich sodann im September 2013 in IPA-Haus Büdingen getroffen, bei Schlehenfeuer und Grillfleisch besprochen, dass es nur ein Ziel geben könne und zwar den Titel.

Mit dabei waren also die drei "Neuen":
- vonTronje der Furchtbare, als alter Taktikfuchs der sich teilweise durch Buchstabenwirrwar bei Skype, im Forum oder in Game verständlich machen wollte und dessen PCs teilweise zur Mitwirkung am Turnier überredet werden mussten. Quell von 1001 Supremacy-Weisheit, immer um einen Kniff reicher als der Gegner.
- DonJohn das Partybiest, als gewiefter Bauplanmeister und nimmermüder Feldherr, der uns einmal im Spiel fast abhanden kam und keine Diskussion mit den Alteingesessenen scheute. Zusammen mit Tronje schon im Ally-Turnier-gewinnen erprobt und sehr aktiv bei allen taktischen Entscheidungen dabei.
- Spoilergreen der Unermüdliche, als Aktivitätswunder - immer online, wann schläft spoil eigentlich? Immer freundlich und konstruktiv, lernte schnell die letzten Details der alten Hasen und musste lediglich in den letzten heiklen Momenten zu seinem Glück (in die Offensive) gezwungen werden. Zudem Mr.Revolution, dem die Provinzen durch Überläufer immer wieder zuflogen im Turnier, womit hast du sie geködert, gibs zu!!

Mit dabei waren auch die "Alten" auf dem Weg zur dritten Finalteilnahme in Folge:
- Enfant alias Mr. Scout, als Aufklärer par excellence durch sein Markenzeichen - etliche Seespäher. Allianzscheffe und im Spiel immer zur Stelle. Dank gilt ihm schon dafür, diese verrückte und spielstarke Truppe so zusammengeführt zu haben. Darüber hinaus sehr aktiv und immer auf der Autobahn erreichbar und danach gleich im Spiel. Zudem über alle Maßen engagiert für das Turnier mit Hinweisen für neue Regeln etc. sowie Supremacy als Ganzes in seinen Funktionen für das Spiel.
- hombre der Gerechtigkeitskämpfer, als Ordnungswächter der Furcht und Schrecken unter denen verbreitet die sich uns in den Weg stellten, die unfaire Mittel einsetzten und sich anderweitig mal wieder daneben benahmen. Daneben Mr. Zuverlässig, immer zur Stelle und trotz Arbeit immer erreichbar, wie Enfant ein Legionärs-Urgestein. Sollte er auch manchmal zweifeln, so genügte doch das Wort eines der Taktiker und die tapferen Recken von hombre waren zur Stelle, mutig und für die Ehre der Legion streitend.
- Mobi der Spielversteher, als Bugmelder Nr.1 bei Supremacy, neben Tronje wohl derjenige der im Team und bei Sup allgemein am Meisten über das Spiel herausgefunden hat. Gnadenloser Streiter der seinen Vorteil erkennt und erbarmungslos ausspielt, versierter Taktiker und mit der Gabe den richtigen Moment für Defensive und Offensive zu erkennen. Zudem Mr. Tick bei Artygefechten und immer in taktischen Fragen auf der Höhe.
- Comflag der Stratege, als Taktiker mit Tronje und Mobi im Dreigestirn, mit DJ und hombre als Bauplanersteller und Ressourcenrechner. Zeitweise als Ruhepohl bei taktischen Streitfragen aufgefallen, einmal mit einer Fehlplanung (Paris) am Start, ansonsten angetrieben durch den unglaublichen und unermüdlichen Einsatz aller übrigen Teammitglieder bis spät in die Nacht.

Zusammen sieben Legionäre auf dem Weg zum Ruhm. Auf Grund der Erfahrung und der Leistungen der Einzelnen wahrscheinlich das stärkste Team das jemals für S.P.Q.R im Turnier angetreten ist.

Runde 1: Warm Up

264 Teams in 64 Gruppen starteten in das Allianzturnier 2013/14. Davon drei Teams von S.P.Q.R. In der ersten Runde traf das 1. Team in Pool 55 auf folgende Gegner: Die brasilanische Allianz OnWar, die Italiener von Lux et Ratio 2 und die Griechen von Greek Empire Army. Letztlich konnten alle Spiele mit 2.000 Punkten vorzeitig abgeschlossen werden. Gegen OnWar führte man bereits an Tag 13 mit 1819 Punkten. (siehe Bild) Schließlich schloß S.P.Q.R mit nur zwei anderen Teams (Lions und LPU aus Frankreich) gemeinsam die erste Runde mit 6.000 Punkten ab.

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hier die Map gegen GEA an Tag 13

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Runde 2: Revanche an AVA

In Runde zwei starteten 72 Teams in 24 Gruppen. Diesmal gab es also nur 2 statt 3 Gegner in der Gruppenphase, in diesem Fall in Pool 8 Brigate Tricolore2 und Ad Vitam Aeternam (dieser Gegner hatte in Runde 1 einen Waffenstillstand mit unserem Team 2 geschlossen und damit deren Weiterkommen in Runde 2 mit ermöglicht). Im AVA Spiel starteten wir mit einem taktischen Vorteil jedoch mit Ölmangel, da Marokko beim Gegner isoliert war und das restliche Team das DR, ÖU, SWE und RU bildete. Wir fokussierten uns auf das DR was dann auch recht schnell fiel, danach wurde Land um Land eingenommen.

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Im BT-Spiel kam es zu einer klassichen Nord-Süd-Verteilung in die wir mit MAR, SPA, ITA, ÖU, OR starteten und schnell in der Lage waren Frankreich und das DR zu erobern. Beide Spiele konnten mit 2.000 Punkten vorzeitig beendet werden. Die Truppenbewegungen im BT-Spiel stellten sich nach wenigen Tagen so dar:

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Runde 3: Von Löwen und Blumensträußen

Die jeweils Erstplatzierten der 24 Gruppen aus Runde 2 hatte Runde 3 erreicht, davon zwei Teams von S.P.Q.R. Während Team 2 gegen FiDe 2 und Revolution antreten musste, landete Team 1 in der Hammergruppe 5. Gegner waren PonySlaystation mit denen wir noch aus dem letztjährigen Finale eine Rechnung offen hatten und die französische Top-Allianz Lions. Gegen Lions zogen wir zudem eine der schlecht-möglichsten Länderverteilungen mit SWE-RU-OR sowie einem isolierten Italien und GB. Während PS auf Grund von (qualifiziertem) Personalmangel angesichts zweier Topgegner zurückzog, arbeiteten wir unseren Plan gegen Lions aus. Dieser sah vor Italien mit mehreren Auffanglinien zu verteidigen, dabei sollte Neapel die letzte Linie vor 3 Fabriken in Brindisi, Reggio und Palermo sein. Weder GB (isoliert), noch SWE oder das OR (weite Wege) hatten sich als Fabrikstandorte angeboten, zudem war wahrscheinlich das der Gegner vor Neapel zum Stehen kommen würde und wir dann mit Artillerie direkt an der Front ohne Anmarschweg agieren könnten. Die Ausgangssituation im Zentrum vor Kampfbeginn war folgende: Italien und OR verteidigten nach Frankreich hin, Russland und Schweden machten Druck auf das DR bzw. ÖU. GB sollte in Dänemark landen.

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Allerdings nutzte Lions nun den Blumenstrauß zur Anlandung bei Palermo und warf damit unsere Pläne bezüglich der Fabriken im Süden Italiens über den Haufen. Die Ausnutzung dieses Bugs wurde zwar noch in der folgenden Runde verboten, allerdings erst nachdem Palermo und Reggio gefallen war und Neapel von zwei Seiten attackiert werden konnte bzw. wir die Fabrikstandorte im Süden verloren hatten. Damit war unsere Taktik durch den Bug beinahe über den Haufen geworfen worden. Hier die erste Anlandung:

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Währenddessen attackierten Spanien und Frankreich die italienische Festungsstadt Turin, die DJ und Mobi gemeinsam verteidigten. In der Folge zogen sich beide immer weiter in die Festungsreihen zurück.

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Die Probleme in Italien wurden durch die Anlandung von GB (Comflag) in Dänemark ausgeglichen, vor allem sah sich das DR nicht genötigt mehr Truppen in die Festung bei Hamburg zu ziehen sondern blockte lieber Schweden mit einer 60k Truppe ab. So attackierten 110k Engländer die 50k Deutschen in einer Level 3 Festung in Hamburg. Letztlich gelang genau hier der entscheidende Durchbruch da Lions Fabriken in Hannover, Leipzig, Prag und Linz gebaut hatte die allesamt an GB fielen. Mit dem letzten Aufgebot eroberten die Briten auch noch Wien.

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Da wir bereits nach dem Verlust von Palermo auf weitere neue Fabriken gesetzt hatten und der Gegner seine Fabriken im Zentrum verloren hatte, kam Lions nun trotz der Eroberung unserer Fabriken in Italien ins Hintertreffen. Frankreich eroberte zwar die Provinzen im Zentrum von GB zurück,

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aber Schweden (vonTronje) und Russland (hombre) gelang schließlich der Durchbruch mit Ari-Übermacht über das DR und über ÖU.

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Die Entscheidung fiel schließlich als wir mit 10 Aris und rund 200k Nancy eroberten und der Gegner mit 9 Aris und noch etwa 150k fliehen musste. Gleichzeitig konnte ein Gegenangriff durch Österreich, Spanien und Marokko auf Linz bei jeweils 3 Aris und 100k geblockt werden. Schließlich brach die Verteidigung in Frankreich und Italien zusammen, am Ende wurden noch Spanien und Marokko von der Karte gewischt. Eines der vielleicht kompliziertesten Spiele für S.P.Q.R war gewonnen und der Einzug in das Viertelfinale perfekt.

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Dank MasterSpy aus der englischen Sup-Community hier eine Übersicht der täglichen Entwicklungen (Punkte + Übersichtskarte).
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Viertelfinale: Deutsche Panzerwagen

Im Viertelfinale wartete Shinigami, neben unseren Recken das zweite deutsche Team unter den letzten Acht. Wir starteten mit dem kompakten Block Spanien, Frankreich, Deutsches Reich und Russland, dazu das OR. Unser Ziel war es den Österreicher möglichst schnell aus dem Spiel zu nehmen und derweil Russland effektiv zu decken. Shin verlegte sich auf viele PWs, mauerte Italien ein und versuchte durch Truppenübergaben des Marokkaners an Italien und Großbritannien an Schweden große Armeen aufzustellen.

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Wir hatten allerdings Russland bei Petersburg und Wologda schwer eingemauert und nutzten einen taktischen Kniff um den Schweden später ratlos zurück zu lassen. In der Anfangsphase jedoch brachen wir mit dem DR und OR über den Österreicher herein, während Russland einen kleinen Angriff der Österreicher über rumänisches Gebiet auf unsere Fabriken vereitelte. Österreich wurde binnen kurzer Zeit geschluckt.

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Spanien und Frankreich eroberten derweil recht schnell Nord-Italien, wozu sie auch über die Schweiz gingen und daher auch gleich Belgien mit einkassierten. An Tag 8 fiel Rom, wenig später gelang uns die Landung in Schweden und Großbritannien. Als letztes wurden Marokko und die letzten KI-Staaten von der Karte gefegt. Leider war die Gegenwehr von Shin eher kurz ausgefallen. S.P.Q.R 1 beendete das Viertelfinale als einziges Team mit 2.000 Punkten vor DEI, Section8 und FiDe.

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Halbfinale: Treffen der Giganten

Das Halbfinale brachte uns den wohl schwersten Gegner des Turniers: Section 8. Wir hatten Section 8 bereits im Vorjahr im Viertelfinale ausgeschaltet, allerdings bereits damals die enorme Aktivität und taktische Schläue des Gegners zu spüren bekommen. Diesmal zogen wir dazu eine desaströse Verteilung. Wir erhielten Frankreich, GB, Italien, ÖU und Russland. Damit hatte der Gegner einen enormen Baumaterialvorteil und mehr Öl. Noch schlimmer: Das DR war zwar von uns umzingelt, konnte sich aber einbunkern und in jede Richtung agieren, während wir jeweils Gegner im Rücken hatten (FRA-SPA/MAR & ÖU-OR & RU-SWE). Der Gegner setzte massiv auf Panzerwagen, Spanien baute allein 24 zu Spielbeginn, Marokko erhielt 8, das DR baute 24 PWs und Schweden ebenfalls 10, das OR griff über Serbien mit weiteren PWs an, dazu produzierte Section8 weitere PWs in der 3. Welle.

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Wir attackierten mit Italien und Österreich München und versuchten die Materialprovinzen in Süd-Deutschland unter Kontrolle zu bringen, sowie durch Strasburg eine Verbindung nach Frankreich zu schaffen. Der Gegner attackierte derweil massiv Frankreich und brach mit dem Osmanischen Reich in unserem Rücken in Österreich durch. Gleichzeitig kämpfte Österreich in Prag gegen schwedische Truppen, hier konnte Russland zur Hilfe kommen und den Kampf für uns entscheiden. In Russland wurde eine osmanische Expeditionsstreitmacht die über Rumänien per Wegerecht gegangen war gerade noch so abgefangen.

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Die Doppel-Schlacht in Genua und Innsbruck

Durch einen Bauplanfehler war in Frankreich (Paris) eine Fabrik gebaut worden und nicht von Beginn an eine weitere Festung. Gleichzeitig hatten wir das taktische Problem, dass GB Anfangs eigentlich Strasburg nehmen sollte, der Gegner aber enorm PWs gespammt hatte und Spionageaktionen nicht zum Erfolg geführt hatten. GB wäre also durch eine Schlacht in Strasburg erstens geschwächt und zweitens zu spät bei Limoges gewesen, der zweiten Festungsreihe und dem eigentlichen Ort an dem Marokko und Spanien gestoppt werden sollten. Leider ging auch das zeitlich nicht mehr auf, so dass wir Limoges und schließlich Nord-Frankreich opfern mussten. Nachdem wir uns also zurückziehen mussten in Frankreich, konnte auch Paris nicht mehr gehalten werden. Im DE war erste Siegesgewissheit von Section8 zu vernehmen, wir bunkerten derweil in der Linie Nancy-Lyons. Marokko und Spanien drehten schließlich aber ab Richtung Süden und versuchten über Marseilles unseren Festungsgürtel in Italien (Enfant) zu knacken. Zu diesem Zeitpunkt verfügten beide Armeen über insgesamt 40 Panzerwagen. Die französischen und britischen Truppen eilten dort zur Hilfe um unsere zentralen Fabriken zu schützen. Gleichzeitig attackieren Schweden und das DR Innsbruck um von Norden in Richtung der Fabriken vorzustoßen. Spoil (Russland) war über das DR durchgebrochen und im Zentrum dem durch Schlachten gegen OR und Schweden angeschlagegen ÖU zur Hilfe geeilt. Die Truppen von vonTronje (ÖU), Enfant (ITA) und Spoil (RU) stellten sich in Innsbruck.

Die Schlacht begann in Italien mit 222k und 40 PWs auf Seiten von Section 8, dagegen standen 26 PWs und 316k in drei Armeen auf unserer Seite mit leicht schlechterer Moral. Kurz vor dem Angriff hatte Section 8 mit massivem Spionageeinsatz eine Lvl3 Festung zu Staub verwandelt, allerdings waren wir kurz davor Aris zu produzieren.
Bei Innsbruck attackierten 19 PWs und 110k vom DR unsere 14 PWs und 134k in wiederrum drei Armeen, diese waren teilweise schon durch Kämpfe angeschlagen. Zudem sammelten sich dahinter weitere deutsche und schwedische Truppen.

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Beide Kämpfe stabilisierten sich nach harten ersten Ticks für uns, da vor allem die vielen Panzerwagen des Gegners viel Schaden abfingen. Vor allem die französische Armee erlitt zunächst harte Verluste. In Innsbruck lief der Kampf zunächst katastrophal, bis russische Verstärkung eintraf. Das Osmanische Reich versuchte zudem über Triest unsere Fabriken zu erreichen, die damit von allen Seiten zugleich attackiert wurden. Was würde sich durchsetzen, ein PW-Ari-Mix oder die totale Offensive per PW-Rush? Auf diesem kleinen Abschnitt der Karte kämpften die Hauptstreitmächte aller 10 Spieler.

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Letztlich fielen die PWs der Spanier und Marokkaner als die meisten Inf-Einheiten erledigt waren. Zum Ende der Schlacht war die französische Armee nahezu nicht mehr existent, die britische Armee (Comflag) bestand noch aus 5 PWs und 30k, allerdings mit einer miesen Moral und ohne Chance Moral zu tanken, Enfants Italiener verfügten ebenfalls noch über 30k. Obwohl Innsbruck fiel, war die Schlacht in Genua früh genug gewonnen worden. Die frei gewordenen Kräfte in Genua genügten, um die Lage zu stabilisieren. Zumal das DR und Schweden beide nur mit etwa 20k aus der Schlacht in Innsbruck hervorgingen. Der Osmane drehte ebenfalls bei Triest ab und unsere ersten Aris waren produziert sowie die Fabriken gesichert. Obwohl eine Schlacht verloren ging, hatten wir unsere Hauptziele zunächst gesichert. Dennoch war die Bedrohung weiterhin akut.

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Die Bedrohung durch das DR war weiterhin enorm. Wir mussten sowohl Nancy, als auch ÖU und Russland decken. Gleichzeitig bedrohte das OR von Szeged aus Debrezcin und damit der Weg Richtung Kiew und die Fabriken in Russland. Spanien und Marokko sammelten derweil neue Truppen und schlugen wieder zurück nachdem britische Truppen von Comflag die nordfranzösischen Gebiete zurückeroberten hatten. Der Gegner hatte bereits fleissig neue PWs gebaut (siehe hier Marseilles in spanischem Besitz).

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In der Folge kam es zu wechselnden Schlachten in Frankreich und in Österreich. Wir schafften es jedoch Italien zu sichern und weiter Aris zu produzieren. Gleichzeitig hatte der Gegner enorme Nahrungsprobleme, wenn auch einen expliziten Materialvorteil. In Frankreich erhielten die Briten Lyons um Moral tanken zu können, durch den Mangel an Artillerie bei Section 8, hatten unsere Lvl4 Festungen einen enormen Wert. Allerdings hatte Section 8 in Spanien mit der Ari-Produktion begonnen.

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Schließlich konnte vonTronje gemeinsam mit Spoil und Enfant im Norden das Deutsche Reich und Schweden langsam aber sicher aus den Festungen treiben. Dennoch war der Aktivitätsaufwand für alle enorm, da beide Gegner immer wieder in alle Richtungen ausbrachen. GB schaffte es schließlich Hamburg zu erobern und Schweden damit festzusetzen, danach konnte der Großangriff auf Berlin beginnen. vonTronje hatte derweil auch die Situation in ÖU stabilisiert und einen Gegenangriff auf das Osmanische Reich begonnen. Comflag und hombre schafften es derweil Marokko und Spanien in eine Schlacht bei Paris zu verwickeln die schließlich die Entscheidung brachte. Die 100k und 10 PWs auf Seiten von Section 8 standen 7PWs und 80k sowie 6 Aris von SPQR entgegen. Beide Seiten hatte zuvor tagelang um die Region Paris taktiert, der Gegner hatte zudem mehrfach Turin, Lyons und Genua bedroht, zuletzt auch mit Aris. Letztlich wurden Spanien und Marokko bei Paris aufgerieben während Berlin im Zentrum fiel.

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Das DR und die schwedischen Truppen flüchteten nach Schweden, Spanien und Marokko wurden zurückgedrängt. In dieser Situation kam es zur Kapitulation von Section 8 (hier mit GK von Spanien & Marokko bereits gut sichtbar auf der Map.)

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S.P.Q.R hatte mit unglaublichem Willen und großer Leidenschaft den Kampf angenommen. Durch die Länderverteilung konnte der Gegner immer agieren, wir mussten reagieren, was enorm zeitaufwendig ist. Allein die Reaktionen auf das DR im Zentrum und die Bemühungen die enorme Übermacht aus dem Westen durch Spanien und Marokko einzudämmen haben uns schlaflose Nächte bereitet. Durch den akuten Materialmangel und Sabotage bereits ab Tag 1, musste jedes Festungslevel, jedes Fabriklevel und jede einzelne Ari hart zusammengespart werden. Allein die Koordination und Ressourcenmanagement war beachtlich. Trotz aller Widrigkeiten konnte das Spiel also an Tag 12 beendet werden durch die Kapitulation von Section 8. Wir waren zum dritten Mal in Folge in das Finale des Allianzturniers eingezogen. Zur Überraschung aller stand uns dort DEI gegenüber, die das favorisierte FiDe ausgeschaltet hatten.


Finale: Déjà-vu & der Weg zum Titel

Im Finale mussten wir also gegen das italienische Team von DEI ran. Wir zogen zu unserer Überraschung und großen Verärgerung 1 zu 1 die gleiche Verteilung wie im Halbfinale. Zu allen Nachteilen der Verteilung, konnte der Gegner sich nun auch noch über unsere Taktik aus dem Halbfinale informieren. Also alles andere als optimale Bedingungen. Enfant wurde nun gegen Mobi eingetauscht, wir spielten also mit hombre (RU), spoil (ITA), Mobi (GB), vonTronje (FR) und Comflag (ÖU).
Zu unserer Verwunderung mauerte sich das DR diesmal nicht mit Festungen ein, der Gegner spammte aber wieder PWs. Der Gegner setzte massiv Spione ein und sabotierte u.a. Festungslevel und Moral von Materialprovinzen (u.a. Nancy und Wien), wir zählten mindestens 10 Spione an Tag 1. Wir konnten Russland nicht komplett nach Österreich schicken, da Schweden zunächst nicht übersetzte und den Norden bedrohte. Schließlich kam Schweden aber doch ins DR und griff mit deutschen Truppen gemeinsam Österreich (Comflag) bei Prag an, gleichzeitig rückte GB über Strasburg, Stuttgart und München vor. Der Osmane brach derweil über Sarajavo bis nach Triest vor. Frankreich zog sich zurück und gab zuerst Toulouse und dann Lyons auf. Der Spanier und Marokkaner rückten mit 25 PWs und 220k vor. Wir verlegten uns darauf, Italien langsam durch Festung schleifen nehmen zu lassen. Gleiches hatten wir auch in Toulouse und Lyons praktiziert. Hombre (Russland) war derweil über das DR nachgerückt. Durch einen kleinen Kommunikationsfehler Sonntags um 6 (kann mal passieren nach 6 Monaten Turnier ;) ), lief ein Teil seiner Armee nicht direkt durch Breslau zur Schlacht bei Prag, woraufhin ÖU seine Hauptstadt Wien nur unter Mühen und mit Hilfe der italienischen Hauptstreitmacht von Spoil vor dem deutsch-schwedischen Angriff retten konnte. Letztlich erwischte die russische Armee, die einen Schlenker über Berlin gemacht hatte, die angeschlagenen Gegner kurz vor der österreichischen Hauptstadt. Gemeinsam siegten die Truppen von ÖU und RU. Derweil kämpften 100k Briten gegen 100k Osmanen bei Triest um Venedigs Fabrik zu schützen.

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Danach kam es zu einer weiteren Parallele zum Spiel im Halbfinale, nämlich einer Entscheidungsschlacht in Genua. Gleichzeitig entschieden Truppen von ÖU die Schlacht um Triest.

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Am Ende gewannen wir beide Schlachten, um Genua und Triest. Uns gelang die Rückeroberung der französischen, österreichischen und italienischen Gebiete und Mobi (GB) eroberte das Deutsche Reich komplett vor Ende von Tag 7. Damit war der Gegner endgültig von der Karte. Spanien bunkerte derweil in unsere Richtung. Hombre (RU) eroberte die Schweiz und das zu Belgien/Schweiz revoltierte Stuttgart um unsere Materiallage zu verbessern. Wir entschieden uns damit dagegen, Russland den weiten Weg bis zum OR zu schicken, der mittlerweile fast truppenlos war, sich aber einbunkerte.

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Uns gelang schließlich die Landung in Marokko (über WR in Tunesien), hombre griff Konstantinopel durch Wegerecht in Rumänien an.

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Österreich griff nun das Osmanische Reich an und eroberte schließlich den Balkan. Damit drohte vom OR keine Gefahr mehr. In Marokko schritten die Eroberungen voran.

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Österreich kontrolliert den Balkan, wir erobern danach Belgien. Die Materiallage entspannt sich endlich, zusätzlich verfügen wir über die klare Ari-Übermacht.

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Im Norden hatten wir die Lage dank schwerer Festungen im Griff, Schweden konnte nicht vorrücken.

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Schließlich erhielt Mobi die Kontrolle über unsere Aris im Westen und wir brachen durch. Spoil eroberte ganz Marokko, hombre und Comflag das OR und Schweden. Es gelang uns schließlich an Tag 20 Zypern und Island unter Kontrolle zu bringen und das Spiel mit 2.000 Punkten zu beenden. Wir hatten unser großes Ziel erreicht und das Allianzturnier gewonnen. Das muss im Kreise der Allianz beim Treffen 2014 begossen werden!

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S.P.Q.R. 1 Sieger des Allianzturniers 2013/2014. Obwohl der Gegner wieder einen massiven PW-Rush versuchte, stark auf den Einsatz von Spionen setzte und den klaren Materialvorteil hatte, konnten wir wieder wie im Halbfinale unsere Fabriken retten und schließlich durch die Ari-Übermacht und klare Aktivität sowie Micromanagement das Heft des Handelns in unsere Hand bringen. Legendär sind die Schlachten um Genua im Halbfinale und Finale. Die Stadt hatte bereits zuvor im Turnier mehrfach Kämpfe erlebt. Unvergessen bleiben die Diskussionen spät Nachts um 2 oder 3 und das taktische sowie spielerische Können jedes Einzelnen. Es sei dazu gesagt, das wir sogar Bugs wie den Blumenstrauß überstanden und z.B. gegen Lions eine der denkbar schlechtesten Länderverteilungen. Letztlich hatten wir uns auf eine Aufgabe eingeschworen und mit viel Willen und Können den Sieg im dritten Anlauf gemeinsam und als Team erreicht. Allianz-Turnierchampion S.P.Q.R :mrgreen:

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20. Jun 2014 11:45
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