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 Allianzturnier 2011/2012 
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Beitrag Allianzturnier 2011/2012
Original von hombre25:

Chronik Allianzturnier 2011/2012


Team1:

Enfant terrible
Mausbiber
Chaotica
Commy
Hombre25
Steptokocken
SubzerO


Team2:

Arnibengel
Schlock
Xik
Steil
Franeg
(Falkenauge)




Runde1:


Team 1:

Gruppe: WoW (Wir:RUS,F,MAR,ESP,GB)
COPS (Wir:SWE,ESP,GB,DR,OR)
Axis (disqualifiziert, weil ein Adolfbild ihr Logo zierte)

Genaue Berichte sind in den Kriegswirren der ersten Runde leider verloren gegangen. Es kann nur gesagt werden, dass wir die Spiele gegen WoW und COPS mit 2000 Punkten jeweils gewonnen haben. Axis war ja bereits disqualifiziert, so dass wir mit einem 3:0 Sieg in Runde 2 eingezogen sind.

Team 2:

Zu Team 2 gibt es leider nur zu berichten, dass man ein Spiel gewonnen und eines verloren hatte. Im entscheidenden dritten Spiel unterlag man dann mit 3,5 Spielern knapp, so dass man den Einzug in Runde 2 verpasste. Ende Team 2




Runde 2:


Gruppe: The Next Generation (TNG) (Wir:DR,ESP,ÖU,GB,I)
Cobra 6 (Wir:RUS,OR,ESP,SWE,MAR)
Die eiserne Garde (DeG) (Wir:GB,DR,F,OR,ÖU)

In Runde 2 erwartete uns bereits der erste unglaublich schwere Gegner, die eiserne Garde! Eine alte, ehrwürdige Allianz, die immer zum Favoritenkreis gehört, erfahrene Spieler hat und somit war klar, dass nur über sie ein Weiterkommen möglich war.
Des Weiteren hatte man mit Cobra6 einen unangenehmen Gegner erwischt, TNG war auch ernst zu nehmen.

So kam es zu harten Kämpfen mit TNG und Cobra6. Wir hatten die Lage einigermaßen im Griff und konnten uns einen Vorsprung heraus arbeiten. Es kam bereits in der Anfangsphase zu heftigen Gefechten, bei denen man sehen konnte, dass unsere Gegner bereits in Runde 2 sehr aktiv sind.

Das Spiel gegen die DeG gestaltete sich zunächst relativ ausgeglichen, bis wir dann doch relativ früh und unerwartet Russland ausschalten konnten!

Der erwartete Gegendruck im Westen blieb natürlich nicht aus, konnte jedoch von uns meisterhaft kompensiert werden. Das Spiel gestaltet sich als schwerstes in dieser Gruppe, gegen einen Gegner auf Augenhöhe.

Im Verlaufe der Kämpfe versuchte DeG den Eindruck zu erwecken sie hätten nicht ihre üblichen On-Zeiten gebracht, was angesichts dessen, dass einige Spieler stündlich auf unsere Aktionen reagiert haben doch lächerlich anmutete.

In diesem Spiel waren Schweden und Russland nicht in der Lage unseren Vormarsch aufzuhalten und so konnten wir im Osten erfolgreich die wertvollen Ölquellen sichern.
Diesen Rückschlag konnte DeG nicht mehr aufholen, es kam zwar noch zu einigen kleineren Erfolgen der DeG, die das Spiel nochmal spannend werden ließen, aber nachdem der Marokkaner das teuer eroberte Marseille aufgeben musste war klar, dass der Sieger in dieser heftigen Partie nur S.P.Q.R. heißen konnte.

Die beiden anderen Karten gegen TNG und Cobra 6 wurden mit 2000 Punkten gewonnen und somit konnten wir mit einem 3:0 Sieg in Runde 3 einziehen!




Runde 3:


Gruppe: Trans Atlantic Union (TAU) (Wir:F,SWE,ÖU,OR,DR)
The cheese Dragons (Wir:RUS,OR,ÖU,SWE,MAR)
Soldiers of Leaders (SOL) (Wir:GB,DR,I,OR,ÖU)

Runde 3 läuft unter dem Motto: S.P.Q.R. marschiert!

Man hatte erneut, wie erwartet, einen sehr schweren Gegner mit der SOL! Die Cheese Dragons waren eher als schlagbarer Gegner eingeschätzt worden, TAU war unbekannt.
Dennoch blieb nun mal die SOL, die uns vor dem ersten großen Ziel Viertelfinale im Weg stand und auch hier war klar, dass der Weg nach dort nur über sie ging!


Spiel gg SOL:

Das Spiel gegen SOL war bereits am ersten Kampftag ein überhartes Spiel. Dabei wurden die Armeen von Spanien und Frankreich (beide SOL) vernichtet! Im Anschluss daran konnte Frankreich erobert werden und es fanden schwere Kämpfe auf spanischem Boden statt, wo wir auch gegen Marokko kämpfen mussten.

Schweden und Russland versuchten das DR zu erobern, was jedoch verhindert werden konnte. Hier erlitten die beiden Aggressoren enorme Verluste. Wir hatten allerdings Pech bei Festungskämpfen, wodurch es noch einmal spannend wurde, da wir hier immense Verluste erleiden mussten!

Spaniens Armee selbst wurde dann im Laufe der Tage geschlagen und wurde von Marokko verteidigt. Russland und Schweden waren aufgrund ihrer großen Verluste beim Angriff auf das Reich relativ handlungsunfähig.

Wir hatten mit Spanien und Frankreich (verschanzt sich auf Korsika) zwei Spieler ausgeschaltet, dennoch war die SOL mit Abstand der schwerste Gegner dieser Gruppe.
Letztlich konnten wir aber auch deren Widerstand brechen und diese Karte für uns entscheiden.


Spiel gg TCD:

Österreich (hombre) lag sehr bedroht. Wir sind direkt zu Beginn in die Offensive gegen das Deutsche Reich über gegangen, wo wir dann auch Kräfte Frankreichs und Großbritanniens binden konnten.
Eine weitere große Offensive gegen Italien konnten wir erfolgreich abschließen und alle Provinzen bis auf Sardinien und Sizilien erobern.

Im Augenblick dieser Ausweglosigkeit ging Frankreich in die Offensive über. Diese Offensive konnte jedoch gestoppt werden und britische sowie französische Verbände flüchten aus dem Reich, das nun von Schweden überrannt wird.
Spanien wird von Marokko gefressen und Russland überfällt Polen, um eine weitere Front gegen das DR aufbauen zu können. Damit verblieb nur noch Frankreich auf dem Festland, welches im Anschluss an das DR fiel. GB war das letzte Widerstandsnest, wurde aber auch assimiliert.


Spiel gg.TAU:

Hier wählten wir die Variante einen koordinierten Großangriff auf Russland auszuführen. Diese war, ohne größeren Widerstand von Erfolg gekrönt. Danach widmeten wir uns sofort Italien, welches ebenfalls in atemberaubender Schnelligkeit fiel. Erinnerungen an Blitzkriege waren die Folge!
Als dann auch noch Marokko seine komplette Armee an uns verlor und wir uns an die Eroberung Spaniens machten war das Spiel entschieden.

Wir konnten sogar Tunesien erobern und eine Front gegen Marokko eröffnen, welches kurz darauf fiel. GB verhinderte mit Blockern lange eine Anlandung wurde aber trotzdem sehr schnell eliminiert und die 2000 Punkte wurden klar gemacht. Das klarste Spiel in dieser Gruppe verhalf uns letztlich zum nächsten 3:0 und dem heißersehnten Einzug ins Viertelfinale mit 6000 Punkten!

Dies machte bei den anderen Allianzen Eindruck und wir waren leider nicht mehr der Geheimtipp, sondern wurden offen als Favorit gehandelt.


Das Endergebnis der 3. Runde lautet wie folgt:


POOL 1: [S.P.Q.R] S.P.Q.R Die Legionäre
POOL 2: [PP] Pro Patria
POOL 3: [ITP] Italian Top Players
POOL 4: [OHL] Oberste Heeresleitung
POOL 5: [TIGRE] Les Brigades du Tigre 2
POOL 6: [VV] Vae Victis 4
POOL 7: [SPCTR] SPECTRE
POOL 8: [SXN8] Section 8 2




Viertelfinale:


Gegner: Section 8 (SX8 2) (Wir:GB,MAR,RUS,SWE,I)

Gegner war die Section 8! Der letztjährige Finalist! Man konnte kaum ein schwereres Los ziehen, als diese britische Mannschaft! Aber wir waren von Anfang an Feuer und Flamme für dieses Spiel gegen einen Gegner, der auch in den Foren übergroße Töne spuckte!

Wir hatten eine mehr als schlechte Ausgangsposition mit den Ländern England, Marokko, Schweden, Russland und Italien. Wir lagen äußerst exponiert und SXN8 verkündete bereits vor dem ersten Kampftag seinen sicheren Sieg. Vielleicht lag es auch daran, dass wir in diesem Spiel über uns hinaus wuchsen und unsere beste Leistung des gesamten Turniers abriefen, aber der Reihe nach....

Die Lage schien relativ aussichtslos, denn wo sollten unsere Verbände anlanden, die Wege waren unglaublich weit!
Zu allem Überfluss hatte der Osmane nach Tag 1 auch noch Wegerecht beim Serben, was unsere Situation erheblich verschlechterte!

Es konnte jedoch über zwei Wochen ein Kampf auf Augenhöhe hergestellt werden, was ein Indiz für unsere mannschaftliche Geschlossenheit war! Der Sieg wogte von einer auf die andere Seite. Mal waren sie vorne, mal wir und es wurde mit einer unerbittlichen Härte um jede Provinz, ja jeden Meter gekämpft!
Ein ähnliches Spiel hatte eigentlich noch keiner von uns so erlebt. Es war eine Intensität vorhanden, eine Anspannung, die unbeschreiblich war, auch die On-Zeiten erreichten ein Ausmaß, welches Grenzbereiche aufzeigte!
Schlussendlich konnten wir deren Offensive im eroberten Danzig stoppen. Zudem wurde beinahe die ganze österreichische Armee vernichtet und wir hatten einen Ölvorteil. Trotz eines Mangels an Baumaterial konnten wir dann eine Ari- und Schlachtschiffüberlegenheit herstellen und das Spiel gewinnen!

SXN 8 wußte, dass sie ein Ölproblem bekommen werden und legte alles in die erste Hälfte des Spiels, wodurch sich diese überharten Kämpfe entwickelten.

An dieser Stelle sei comflag zitiert: „Besonders hervorheben möchte ich nochmals hombre25, der selbst nach der Eroberung Italiens, Sizilien und Sardinien mit Klauen und Zähnen verteidigt hat! DAS ist der Kampfgeist, der nötig war, um in diesen Turnierphasen zu bestehen!“

So war es möglich, dass wir dieses sehr lange offene Spiel, durch eine unglaubliche Härte und Konsequenz in unseren Aktivitäten sogar mit 2000 Punkten gewinnen konnten!

Das Halbfinale wartete auf unsere hungrige Truppe!




Halbfinale:


Gegner: Oberste Heeresleitung (OHL) (Wir:ESP,SWE,OR,MAR,F)

Die OHL war unser Gegner im Halbfinale. Wahrscheinlich der angenehmste Gegner, aber wir hatten zuvor ja bereits in den Vorrunden namhafte Gegner. Nicht desto trotz eine bärenstarke Allianz, denn im Halbfinale gibt es nur noch überaus starke Gegner.

Die Ausgangsposition war nicht so besonders, da die OHL einen starken Mittelblock mit gutem Support (GB) hatte. Wir lagen eher exponiert, vor allem Schweden war abgeschnitten.

Wir planten, dass Schweden einen Ausbruch gen Russland versucht, das OR sollte nach Österreich durchbrechen, um so dem drohenden Angriff an der französischen Grenze in den Rücken fallen zu können.

Direkt zu Kampfbeginn tobte eine Schlacht um Nancy, wo das DR und Österreich eine Bresche schlagen wollten.
Nach zähem Ringen konnten wir diese Schlacht zu unseren Gunsten entscheiden.
Derweil brach das OR durch die österreichischen Verteidigungslinien und stand schnell vor Wien, Schweden konnte in Nordrussland einfallen, musste jedoch eine Anlandung des Briten bei Bergen hinnehmen.

Das britische Expansionskorps konnte von den zurück eilenden Schweden besiegt werden, dafür brach nun der Russe bei Tromsoe durch. Die Lage Schwedens war brisant, was aber auch zu vermuten gewesen war.

Dafür konnten das OR und Marokko ins Herz Europas vordringen und Berlin sowie Wien nehmen. Wir haben im Zuge dessen auch die komplette Infrastruktur der beiden Länder zerstört, weil wir marodierend durch ihre Lande zogen, ohne auf Gebieten zu verweilen.
Dadurch sah sich kurz darauf auch Russland einer Vielzahl an Gegnern gegenüber und stand selbst noch in Schweden. Dem war es dann auch geschuldet, dass St. Petersburg fiel.

Durch diese Ereignisse war Italien isoliert und England hatte seine Armee bereits verloren. Der Sieg war uns aufgrund dessen nicht mehr zu nehmen. Die OHL beglückwünschte uns bereits an Tag 5(!) zum Sieg.
Wir haben sie förmlich überrollt, womit sie so anscheinend nicht gerechnet hatten.
Es muss aber auch gesagt werden, dass es ein verbissener Gegner war, der wirklich bis zum Schluss, obwohl schon lange alles verloren war, kämpfte!

Heroisch verteidigte der Brite seine Insel, die wir mit Kreuzern und Flugzeugen bearbeiteten. Da eine Woche vor Ende die letzten Bastionen des Russen und Italieners gefallen waren konnten wir uns komplett um den Briten kümmern, der dann irgendwann nichts mehr entgegen zu setzen hatte.

Es war ein großer Kampf den die OHL ablieferte und uns machte es unheimlich Spaß sich mit ehrenhaften, starken Spielern zu messen! Vielen Dank dafür!

An dieser Stelle sei noch Heisenberg (von der Allianz „Firma“) zitiert:

„Glückwunsch an alle deutschen Teams die es so weit geschafft haben, allen voran PP und S.P.Q.R., endlich hassen uns die anderen Länder wieder aus Neid!“

„Im übrigen hoffe ich, dass die S.P.Q.R. das Turnier gewinnt....sie haben immerhin DeG rausgeworfen und damit eindeutig bewiesen, dass sie momentan das beste Team im Supremacy Universum sind!“ (Heisenberg, 10.04.12 um 22:45 h)




FINALE:


Gegner: Pro Patria (PP) (Wir:RUS,ESP,GB,ÖU,I)

Das Finale war erreicht! Welch eine Freude in unseren Reihen, damit hatte keiner gerechnet. Aber die Freude wich sofort wieder der Anspannung und Konzentration auf das letzte, das alles entscheidende Spiel.

Wochen, ja Monate waren seit Beginn des Turniers vergangen und diese Zeit forderte von uns allen ihren Tribut. Bei vielen kam das RL zu kurz, da man immense On-Zeiten aufbrachte. Dies sollte im Verlauf des Finales auch noch eine Rolle spielen.

Nun war das über die Zeit gereifte große Ziel zum Greifen nahe und doch noch so fern. Dazwischen lag kein geringerer Gegner als Pro Patria. Ein Gegner, der im Halbfinale gerade den amtierenden Champion Spectre eliminiert hatte.
Aber auch eine Allianz mit der wir sehr freundschaftliche Beziehungen pflegen und die wir überaus schätzen.

Umso bedauernswerter war es, dass man sich nicht auf einen Starttermin einigen konnte, da beide Allianzen unterschiedliche Vorstellungen hatten. Dies ging sogar soweit, dass es zu ziemlich unschönen Dialogen zwischen vonTronje und hombre kam. Im Nachhinein muss man sagen, dass dies wohl eindeutig auch dem monatelangen kräfte- und nervenraubenden Programm geschuldet war.

Letztlich konnte das Traumfinale zweier deutscher Allianzen dann doch stattfinden, da die Mods beschlossen das Spiel einfach wie von ihnen geplant zu starten.

PP sah sich aufgrund der Länderverteilung im Nachteil. Mausbiber widersprach sofort und sah eine total ausgeglichene Karte, im Materialvergleich hatten wir sogar einen Nachteil bei Baustoffen, was wiederum durch die strategische Lage ausgeglichen wurde.

Man konnte sagen Spanien liegt besser als deren OR und Russland liegt besser, als Schweden, GB und Marokko gaben sich nichts.

Wir waren also in der Lage 4 Armeen ins Zentrum zu entsenden, während PP nur 3 Armeen aufbringen dürfte.

Wir entschieden uns dafür, dass der Brite (hombre) in Belgien landet und so sowohl das DR, als auch Frankreich bedrohen konnte.
Spanien (comflag) sollte sich an der Nordgrenze sammeln und bei Gelegenheit in Frankreich einmarschieren.
Italien (mausbiber) sammelt sich in Norditalien und geht über Bern ins DR oder nach Lyon.
ÖU (stepto) baut seine Verteidigung aus und wartet auf günstige Gelegenheiten.
Russland (enfant terrible) sollte im Süden eine Seedefensive aufbauen und den Rest in Riga sammeln, um in Königsberg einzufallen. Das war die Ausgangslage bzw. unser Plan.

Unsere Gegner waren Don John(DR / unglaubliche On-Zeiten und ein alter Fuchs), von Tronje (SWE / Finalist im Einzelturnier und sehr aktiv), Jaeger Jan ( F / solider,starker Spieler), Friedrich II ( OR / war uns relativ unbekannt) und Likk ( MAR / ebenfalls ein guter Spieler mit hohen On-Zeiten).

PP schien den Start etwas verschlafen zu haben, so waren z.B. weniger Osmanen in der Grenzregion, als erwartet.

Ein Knackpunkt war unsere Unwissenheit Handelsembargos betreffend.
GB sprach dann Handelsembargos aus, was sich negativ auf die Wegerechte auswirkte und PP hatte plötzlich unglaublich viele Wegerechte, nahezu alle bei ihren Nachbarländern! Das DR bei Belgien, Schweden bei Dänemark.....

Das in unseren Augen vermutlich entscheidende Wegerecht bekam das DR von Belgien. So verhinderte das DR die Anlandung eines Großteils des britischen Expeditionskorps mit unglaublichen Ticks. Die deutschen Truppen waren teilweise von Frankreich übergeben worden, rannten zudem noch zur Anlandestelle, wiesen also noch ca. 40 % Moral auf und vernichteten trotzdem das Gros der britischen Armee (60k). Diese stand nun so nah an Antwerpen, dass ein Krieg mit Belgien unausweichlich war und erlebte hier ihr zweites Waterloo, so dass nicht mal Antwerpen erobert werden konnte und die gesamte britische Armee am ersten Kampftag vernichtet war.
Dieser Kampf war heiß diskutiert und blieb für alle Legionäre ein großes Rätsel. Ähnlich erging es Italien, dass in Lyon fast kollabierte. Hier hatte Italien eine 2:1 Übermacht (90:44) und verlor in den ersten beiden KTs 4:15 Mann. Ohne die Unterstützung durch die spanische Armee wäre es hier wahrscheinlich schon zu einer ungünstigen Vorentscheidung gekommen. Commy war sogar der Meinung, dass hier in Frankreich die sehr frühe Entscheidung gegen uns fiel. Man bedenke Spanien und Frankreich griffen zusammen mit 170 Mann 50 Franzosen an und am Ende blieben 20 demoralisierte Italiener und 50 Spanier. Dies reichte nicht für einen Angriff auf Paris, zumal die Landung in Belgien schief ging und keine zweite Front eröffnet werden konnte.

Dadurch dass Spanien in Frankreich Italien helfen musste standen knapp 100 Marokkaner in Südspanien und drängten gen Norden. Sie konnten im Verlauf der Woche bei Salamanca angefangen werden. Südspanien blieb jedoch in marokkanischer Hand.

Leider gelang es unserem Anführer nicht die phänomenalen On-Zeiten zu halten und so konnte der Schwede sogar St.Petersburg im Handstreich nehmen.

Wir verloren im Laufe der Zeit immer mehr an Boden, kämpften jedoch bis zum Schluss um jeden Zentimeter Boden. Zeitweise haben wir 9 Aris von PP vernichtet und nur eine Ari an eigenen Verlusten zu beklagen gehabt.

Es konnten zwar immer wieder Entlastungsangriffe in Ostpreußen und Mitteldeutschland bzw. Südspanien gestartet werden, aber PP hatte eine Übermacht an Männern und mit der Zeit an Aris, so dass wir leider nicht mehr in Spiel kommen konnten.

Es muss aber auch gesagt werden, dass bis auf Friedrich II alle Spieler von PP nahezu daueron waren, ein Zustand, den wir nicht nachvollziehen konnten und nicht mit gehen wollten. Da bewegten sich Nachts um 2:30 Uhr Truppen von allen 5 Spielern, sie reagierten Nachts um 3:00 Uhr , morgens um 6:00 Uhr ebenso wie Mittags oder Abends.
Hier war ein Grenze erreicht, die uns erschreckte, mausbiber sprach sogar davon, dass er die Onzeiten pervers fand und wo wir sagen mussten, Chapeau, herzlichen Glückwunsch!
PP war ein Gegner, den wir mit einer Leistung wie gegen SXN 8 hätten besiegen können, aber das sollte unser bestes Spiel bleiben. Dazu noch die unglaublich schlechten Kampfverläufe / Wegerechte etc. und teilweise unglücklichen On-Zeiten, brachten uns enorm ins Hintertreffen. Wir waren uns einig, dass wir, ohne diese beiden tragischen Ergebnisse in Lyon und Antwerpen, Frankreich besiegt und dadurch das Spiel gewonnen hätten. Ein Zustand der bei einigen von uns tiefe Verzweiflung auslöste, da man mit der Glücksfee haderte.


Wir waren letztlich mit unserer Spielweise im Reinen und konnten PP zu einem hart erkämpften Sieg gratulieren.

Für uns selbst konnte man sagen, dass niemand mit dem Finale gerechnet hatte, als wir uns angemeldet hatten. Der Weg zum Ziel ist die gute Kommunikation untereinander und Aktivität. Wenn man sich als gutes Team gibt, dann können auch Einzelspieler die nicht unter den Top 1000 sind ein Allyturnier sehr erfolgreich gestalten.

Ich möchte abschließend sagen, dass es eine für mich unglaubliche Erfahrung war so lange Zeit mit euch hier im Netz zu verbringen, mit Legionären, die ich nicht einmal persönlich kenne und die in diesem Turnier zusammen gewachsen sind. Wir haben ein unglaublich starkes Turnier gespielt und können verdammt Stolz auf diese Leistung sein.

Es war mir eine Ehre das Schlachtfeld mit euch geteilt zu haben!


20. Mär 2014 09:58
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